
Weiter lesen „Masken-Soli der FAU Bonn: Aktion erfreulich beendet!“

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„Die Zeit wird kommen, wo unser Schweigen stärker ist, als die Stimmen, die sie heute erdrosseln.“ – August Spies, hingerichtet im November 1887
Die Geschichte des ersten Mai als Kampftag der Arbeiterklasse begann mit einem nie aufgeklärten Bombenanschlag während einer Demonstration am 4. Mai 1886 in Chicago. Dieser Anschlag wurde als Rechtfertigung herangezogen, um gegen sieben Anarchisten, die nachweislich nichts mit dem Anschlag zu tun hatten, die Todesstrafe zu verhängen. In der Urteilsbegründung stand, dass der Bombenanschlag wegen der Ideen der Männer verübt worden wäre und dass sie daher ebenso schuldig seien wie die eigentliche Täter*in. Der Richter, der diesen Justizmord verkündete, war wohl der Meinung, dass bestimmte Ideen gefährlicher sind als jede Bombe. Es sind eigentlich nur ein paar einfache Ideen, die so gefährlich sind: Die Idee, dass Menschen frei und selbstbestimmt zusammen leben können, die Idee, dass Herrschaft uns die Menschlichkeit raubt, egal ob wir herrschen oder beherrscht werden und die Idee, dass jeder Mensch das Recht auf ein Leben in Würde hat.
FFP2-Masken gegen Spende
In letzter Zeit war die Verfügbarkeit von FFP2-Masken ein politischesStreitthema. Diese Masken filtern Aerosole und bieten dadurch einen deutlich verbesserten Schutz vor Coronavirus Infektionen als Papier- oder Stoffmasken. Sowohl für die Träger*in, als auch für ihr Umfeld. Leider zeigt sich bei der Verteilung dieser potenziell lebensrettenden Masken der Kapitalismus mal wieder von seiner hässlichen Seite. Zunächst hieß es, dass Bezieher*innen von ALG 2 und Grundsicherung keinen Zuschuss für den Kauf dieser Masken kriegen werden. Nun soll es statt Geld einen
Bezugsschein für FFP2-Masken geben. Verschickt wurden diese Bezugscheine bisher allerdings nicht. Selbst wenn: Der Kauf mit Bezugsschein ist aber eine demütigende Erfahrung, da Erwerbslose nach wie vor massiv stigmatisiert werden.
Weiter lesen „Spen‘ dir ne Maske“
In der Nacht vom 09. auf den 10. Januar wurde das Libertäre Zentrum „Schwarze Katze“ in Hamburg erheblich beschmutzt. Die Fassade,
Internationale Solidarität erringt Sieg im Kampf der Arbeiter*innen in BangladeschNach neun Monaten von Protesten und Direkten Aktionen, wie der Blockade des Arbeitsministeriums und der Belagerung des Firmensitzes, begleitet von einer internationalen Kampagne, haben die Näher*innen der Dragon-Sweater-Group nun endlich ihre Bezahlung erstritten. Einen ausführlicheren Artikel auf Englisch findet ihr hier.
Wie zahlreiche Genoss*innen an anderen Orten, organisierten wir auch in Bonn Soliaktionen. Weiter lesen „#UnitedAgainstTheDragon: Workers finally get paid!“
Internationale Solidarität erringt Siege gegen IKEAGegen alle Widrigkeiten hat die internationale Solidaritäts-Kampagne mit den Arbeiter*innen bei IKEA – insbesondere dem gefeuerten Gewerkschafter Richie Venton – gleich mehrere Erfolge eingefahren. Einen ausführlichen Artikel der schottischen Kampagnen-Seite findet ihr hier auf Englisch: Victory Against All The Odds!
Aus unserer Social-Media-Kampagne:
Gerne teilen wir folgende Pressemitteilung von FAU Leipzig:
„[PM] Durstexpress: Nach dem Klatschen kommt die Kürzung
Leipzig, den 25.10.2020
Im Leipziger Standort des Getränkelieferanten Durstexpress versammelten sich am 15.10.2020 bei Schichtbeginn 17 Teilzeitbeschäftigte vor dem Niederlassungsleiter Patrick G., um gemeinsam aktiv ihre Arbeitskraft anzubieten. Nachdem noch vor wenigen Wochen infolge der Covid-19-Pandemie auch die Durstexpress-Mitarbeiter*Innen zu „Essential Workers“ erklärt und beklatscht wurden, erfolgte prompt eine Kürzung der angebotenen Schichten um bis zu 50 %, wodurch sie seit Oktober nicht einmal die ihnen garantierten Wochenstunden erarbeiten können. Es drohen existenzbedrohende Lohnausfälle. Gleichzeitig wurden Gewerkschaftsvertreter*Innen der FAU vom Standortleiter Patrick G. widerrechtlich des Geländes verwiesen, gewerkschaftliches Informationsmaterial verboten und eingesammelt.
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Nach zahlreichen, von Textilarbeiter*innen von Dragon Sweater organisierten Protesten und Pressekonferenzen sowie vielen weltweiten solidarischen Aktionen vor New Yorker, Lidl & Walmart, konnte am 12. Oktober 2020 eine Einigung erzielt werden.
Unterzeichner*innen sind die Bangladesh Garment Manufacturers and Exporters Association, Regierungsvertreter*innen aber auch Fabrikbesitzer*innen und Arbeitnehmer*innenvertretungen.
Das Dokument beinhaltet die sechs folgenden Punkte: Weiter lesen „#UnitedAgainstTheDragon: Teilerfolg“
Unter #UnitedAgainstTheDragon protestieren weltweit syndikalistische Gewerkschaften für die Auszahlung von Gehältern und die Wiedereinstellung von rund 6000 gefeuerten Textilarbeiter*innen der Firma „Dragon Sweater“ in Dhaka, Bangladesch!
Die gewerkschaftlich organisierten Arbeiter*innen gehen seit Wochen auf die Straße. Vom 15.08. bis 15.09. rufen sie und ihre internationalen Schwestergewerkschaften zu einem Monat der Solidaritätsaktionen auf, um die Abnehmerfirmen in den jeweiligen Ländern unter Druck zu setzen. Heute standen wir mit Transpa und Flyern vor New Yorker in der Fußgängerzone der Bonner Innenstadt.
Informiert euch und sendet den offenen Brief an NewYorker, Lidl und Walmart oder direkt an Dragon Sweater in Bangladesch:
https://unitedagainstthedragon.info
Fotos vom 22.08.2020