Aktionstag #Freitag13 der FAU Bonn und der Aktion Arbeitsunrecht am Gorillas Lager in Bonn.

Am Freitag, dem 13. August 2021, haben wir eine Kundgebung anlässlich der Aktion von Arbeitsunrecht vor der Niederlassung der Gorillas um in der Rider-Branche gegen die miesen Arbeitsbedingungen protestiert. Weitere Aktionen fanden in 9 anderen Städten statt.

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Einladung zur Lesung am 22.7. um 19 Uhr

Die Ausbeutung von Saisonarbeiter*innen  bildet die Grundlage vieler gartenbaulicher Produktionssysteme.  Ohne die zeitlich befristeten Arbeitsmigrant*innen, die regelmäßig für einige Wochen oder Monate ihre Heimat verlassen, um in der deutschen Landwirtschaft zu arbeiten, könnten Spargel und Erdbeeren kaum geerntet werden. Obwohl diese systemrelevanten Arbeitskräfte jährlich in großer Zahl anreisen und die Produktion vieler Spezialkulturen erst ermöglichen, bleiben sie meist gesellschaftlich unsichtbar.
Das wollten die Autor*innen Kathrin Birner und Stefan Dietl ändern. In ihrem Buch „Die modernen Wanderarbeiter*innen – Arbeitsmigrant*innen im Kampf um ihre Rechte“ geben sie den Arbeiter*innen eine Stimme.
Die kritischen Agrarwissenschaftler*innen Bonn laden gemeinsam mit dem Buchladen le Sabot , der FAU Bonn und dem Arbeitskreis kritischer Jurist*innen  zu einer Autor*innenlesung ein – nicht verpassen!
Zoom Link für die Lesung:
Meeting-ID: 998 1319 8934
Kenncode: 290426

Veranstaltung: „Erdoğans ‚Neue Türkei‘ und der Krieg gegen die Kurd:innen – Bericht von der Friedensdelegation nach Südkurdistan“

WANN? Mittwoch, 14.7.2021, 19.00 Uhr

WO? Deutsch-kurdisches Kulturhaus e.V., Bornheimer Str. 88, 53111 Bonn

WIE? Bitte entweder mit aktuellem negativem Corona-Test oder
vollständigem Impfschutz; und bitte mit medizinischer / FFP2-Maske.

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Masken-Soli der FAU Bonn: Aktion erfreulich beendet!

Im Januar 2021 beschloss der Corona-Gipfel der Bundesregierung die FFP2-Maskenpflicht in nahezu allen Bereichen des öffentlichen Lebens. Bis zu diesem Zeitpunkt reichte meist eine wiederverwendbare und leicht selbst herzustellende Alltagsmaske, wie für den Einkauf in Geschäften des täglichen Bedarfs oder der Nutzung des ÖPNV.

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Rede zum libertären 1. Mai 2021

Die Zeit wird kommen, wo unser Schweigen stärker ist, als die Stimmen, die sie heute erdrosseln.“ – August Spies, hingerichtet im November 1887

Die Geschichte des ersten Mai als Kampftag der Arbeiterklasse begann mit einem nie aufgeklärten Bombenanschlag während einer Demonstration am 4. Mai 1886 in Chicago. Dieser Anschlag wurde als Rechtfertigung herangezogen, um gegen sieben Anarchisten, die nachweislich nichts mit dem Anschlag zu tun hatten, die Todesstrafe zu verhängen. In der Urteilsbegründung stand, dass der Bombenanschlag wegen der Ideen der Männer verübt worden wäre und dass sie daher ebenso schuldig seien wie die eigentliche Täter*in. Der Richter, der diesen Justizmord verkündete, war wohl der Meinung, dass bestimmte Ideen gefährlicher sind als jede Bombe. Es sind eigentlich nur ein paar einfache Ideen, die so gefährlich sind: Die Idee, dass Menschen frei und selbstbestimmt zusammen leben können, die Idee, dass Herrschaft uns die Menschlichkeit raubt, egal ob wir herrschen oder beherrscht werden und die Idee, dass jeder Mensch das Recht auf ein Leben in Würde hat.

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Bonn: Agreement in the wage dispute of workers from the Bornheim „asparagus strike“

An out-of-court settlement has been reached in the dispute over back wages for over a hundred Romanian seasonal workers of the insolvent Ritter asparagus estate. This is what the grassroot union Free Workers’ Union (FAU) Bonn was able to find out on request The agreement was reached between the legal representation of the seasonal workers, the lawyers Harald Klinke and Stefan Hübner, and the insolvency administration of Klaus & Sabine Ritter GbR, the law firm Schulte-Beckhausen & Bühs. Both parties have agreed not to disclose the content of the agreement. However, since negotiations on owed wages were ranging at around 100,000 Euros in July 2020 already, it can be assumed that the final settlement was not lower than the amount in dispute at that time.

 

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Bonn: Einigung im Lohnstreit der Arbeiter*innen aus dem Bornheimer „Spargel-Streik“

Wie die Gewerkschaft Freie Arbeiter*innen Union Bonn auf Nachfrage in Erfahrung bringen konnte, ist es in dem Streit um Lohnnachzahlungen für über hundert rumänische Saisonarbeiter*innen des insolventen Spargelgutes Ritter zu einer außergerichtlichen Einigung gekommen. Die Einigung wurde zwischen der juristischen Vertretung der Saisonarbeiter*innen, den Anwälten Harald Klinke und Stefan Hübner sowie der Insolvenzverwaltung der Klaus und Sabine Ritter GbR, dem Rechtsanwaltsbüro Schulte-Beckhausen und Bühs, erzielt. Beide Parteien haben sich zu Stillschweigen über den Inhalt der Einigung verpflichtet. Da aber bereits im Juli 2020 Verhandlungen über Lohnnachzahlungen von im Bereich von 100.000 Euro geführt wurden, ist davon auszugehen, dass die endgültige Einigung nicht niedriger als der damalige Streitwert ausgefallen ist.

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Bonn: Acuerdo en el conflicto salarial de l@s trabajador@s de la „huelga del espárrago“ de Bornheim

El sindicato de trabajador@s libres de Bonn (FAU Bonn) se enteró debido a una petición propia que se ha llegado a un acuerdo extrajudicial en la batalla jurídica sobre los salarios que se le debían a más de cien trabajador@s de temporada ruman@s de la insolvente granja de espárragos Ritter. El acuerdo se alcanzó entre la representación legal de l@s trabajador@s, los abogados Harald Klinke y Stefan Hübner, y el bufete jurídico Schulte-Beckhausen y Bühs que se administra la insolvencia de la compañía Klaus y Sabine Ritter. Ambas partes han acordado no revelar el contenido del acuerdo. Sin embargo, dado que en julio de 2020 ya se negociaron los salarios atrasados con un valor de 100.000 euros, suponemos que el acuerdo final no fue menor a esa cantidad. Weiter lesen „Bonn: Acuerdo en el conflicto salarial de l@s trabajador@s de la „huelga del espárrago“ de Bornheim“

Bonn: Acord în disputa salarială a lucrătorilor din „greva sparanghelului” de la Bornheim

Disputa privind întârzierea salariilor pentru mai mult de o sută de lucrători sezonieri români din greva de la Bornheim a fost solutionata pe cale extrajudiciara, informatie aflata la cerere de catre sindicatul de bază Uniunea Muncitoriilor Liberi (FAU) Bonn. In acest sens, un acord a fost stabilit între reprezentanța legală a lucrătorilor sezonieri (avocații Harald Klinke și Stefan Hübner), și administrația pentru insolvență a Klaus & Sabine Ritter GbR (firma de avocatură Schulte-Beckhausen & Bühs). Ambele părți au convenit să nu dezvăluie conținutul acordului. Cu toate acestea, întrucât negocierile privind salariile datorate se situau deja la aproximativ 100.000 de euro în iulie 2020, se poate presupune că acordul final nu a fost mai mic decât suma în litigiu la acel moment.

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Union Busting bei Bergfeld’s Biomärkten

Gestern zeigten wir unsere Solidarität mit den etwa 40 Beschäftigten von Bergfeld‘s Bio Markt, einer kleinen Bonner Kette in Poppelsdorf, im Viktoria-Karree und in Bad Godesberg. Dort hatte sich vor kurzer Zeit ein Betriebsrat gegründet. Seitdem wird vom Inhaber Axel Bergfeld alles versucht, diesen wieder aus dem Weg zu schaffen. Für die Betriebsratswahlen nötige Materialien wurden z.B. weggeschlossen. Mitglieder des Betriebsrats werden aus unhaltbaren Gründen abgemahnt und unter Druck gesetzt. In kürzester Zeit haben 10 Kolleg*innen gekündigt, davon 5 Betriebsratsmitglieder.
Gespräche zwischen den Mitarbeiter*innen werden durch Axel Bergfeld sanktioniert. Ein neuer „Kollege und Freund“ von Herrn Bergfeld, der während der Corona Pandemie als Türsteher eingestellt wurde und mittlerwreile auch andere Aufgaben übernimmt, ist seit der Betriebsratsgründung durch sein ausfallendes Verhalten und sexistische Äußerungen den Kolleg*innen gegenüber aufgefallen. Das Betriebsklima ist am Boden. Beschwerden bei Axel Bergfeld brachten keine Verbesserung der Situation. Das Verhalten wird stattdessen gerechtfertigt.
 
Wir haben es hier mit Union Busting zu tun. Es wird eine gezielte Kampagne gegen die Kolleg*innen gefahren, die Herrn Bergfeld offenbar ein Dorn im Auge sind, um sie aus dem Betrieb zu mobben. 

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